Gottesdienst zum Muttertag in St. Konrad

28.05.2026 | Predigt von Gabriela Rudolph, Geistliche Leiterin der kfd Mannheim, stellt die kirchliche Gleichberechtigung von Frauen in den Fokus

Zum Muttertag feierte die Gemeinde in St. Konrad einen Gottesdienst gemeinsam mit Herrn Pfarrer Keller. Die musikalische Gestaltung übernahmen die "Trommelmädels talita kum" unter der Leitung von Gabriela Rudolph. Schwungvoll griffen sie Lieder aus dem letzten Weltgebetstag auf. Die Gemeinde sang und klatschte begeistert mit.
 
Das Predigtwort durfte die Geistliche Leiterin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) Mannheim, Gabriela Rudolph an die Gemeinde richten. Sie griff den Petrustext der 1. Lesung auf: "Seid stehts bereit, jedem Antwort zu geben, über die Hoffnung, die euch erfüllt." Mit der Frage: " Wo finden wir Frauen Hoffnungszeichen in der Kirche?
 
Sie verglich die Kirche mit einem großen Schiff, das sich leider nur wenig bewegt. Gutgemeinte Wort, wie beim Synodalen Weg reichen nicht. Wir brauchen Taten, die sich auf das Evangelium berufen. Frieden unter den Menschen, wie ihn Papst Leo wünscht, kann es nur geben, wenn wir die Menschenrechte achten und Frauenrechte sind Menschenrechte.
 
Für jeden Buchstaben des Wortes HOFFNUNG gab sie ein Beispiel für das Wirken der Frauen im Evangelium als Sendbotinnen - Apostelinnen und als Diakoninnen - Helferinnen. Mit der Frage, warum die Mehrzahl der katholischen Christen ihre von Gott geschenkten Geistesgaben nicht umfassend einsetzen darf?
 
Zum Abschluss gab es für jede Frau ein kfd-Herz und Zeit für gemeinsame Gespräche.
 
Text: Gabriela Rudolph | Fotos: Sofia Dunz